Karl-Heinz Kukuck, Boot Berlin 2006
Boot Berlin 2006
Karl-Heinz Kukuck berichtet
Unser Auftritt in Berlin, unter der Leitung von Wolfgang Koch, war ein voller Erfolg. Ihm standen fleißige Helfer zur Seite. Die Region Berlin war würdig vertreten durch Detlef Gerschütz
und Partnerin Monika Berkenbusch und Erik Eberts. Sie halfen entscheidend beim Aufbau des Standes und des Corsair 750.
Detlef Gerschütz hat spontan in seiner Firma den Mastbeschlag bearbeitet und kostenlos einen seiner Angestellten für den Tag des Aufbaus beigestellt.
Erik war oft beim Standdienst anzutreffen und ganz entscheidend mit seiner Ortskenntnis bei der Auswahl der abendlichen Gastronomie. Karl-Heinz Kukuck und Sohn Daniel liefen am Mittwoch spät abends noch auf. Sie brachten aus ihrem Bestand ein Dingi in Form eines Katamarans mit und beteiligten sich auch am 9Aufbau des Standes. Beide Boote übten, während der Messe, auf die Messebesucher eine große Anziehung aus. Es wurde viel gefragt und vom Standpersonal beantwortet. Dabei konnten die Ziele und Aktivitäten unseres Vereins hervorragend eingebracht werden.
Die Organisation eines solchen Auftritts erfordert im Vorfeld einen Aufwand von Monaten. Sich mit Sonne im Herzen auf einen hübsch dekorierten aber sonst leeren Stand zu stellen, ist nichts. Wir würden ausschließlich als Infostand für die Hallenaufteilung gesehen. Es geht nicht, ohne die Opjekte unserer Leidenschaft, zum anfassen zu präsentieren. Es hat sich gelohnt, noch fix vor der Abreise das Dingi schwarz/beige zu lackieren. Es war ständig von Messebesuchern umringt. Der andere Eyecatcher war nicht ganz leicht aufzutreiben.
Angedacht waren Selbstbauboote, das wurde durch das Katdingi realisiert.
Mehr war an der Stelle nicht in Sicht. Als weiteres und größeres Boot sollte dann ein Serienboot, möglichst Tri, gefunden werden. Es waren zwei Quellen angedacht, ein Corsair aus München oder Hamburg. In Hamburg war kein Boot verfügbar. Also hat sich Wolfgang Koch ins Auto gesetzt und das Teil von München nach Berlin und zurück gekarrt. Eine einfache Lösung wäre auch gewesen, die Region Berlin hätte aus ihrem Bestand einen guterhaltenen Tri aufgetrieben.
Zum Standdienst und den vielen Gesprächen mit Messebesuchern, soll mal platt mit geschätzten Zahlen die Arbeit des Standpersonals benannt werden. Wolfgang Koch 100%, Karl-Heinz Kukuck und Sohn je 80 %, Hermann Scheppelmann und Erik Evertz je 50%, Peter Dinkelacker 25%. Die Daten beziehen sich auf die Anwesenheit während der vier Messetage. Willkommen waren auch viele Vereinsmitglieder, die in Gesprächsrunden den Stand belebten.
In unserer Halle, waren die Klassenvereinigungen angesiedelt. Auch die Anderen hatten ihre Boote aufgefahren. Wir waren ohne Übertreibung am attraktivsten. Das Katdingi war sehr ungewöhnlich und daher attraktiv. Der Tri war das größte Boot aus dem Zirkel und vor allem kein Mono. Der Samstag war Forentag. Auch da ging’s gut ab. Unsere Referenten waren: Von der Linden mit „Modernen Mehrrumpfselbstbaumethoden“, Jan Schippers stellte seine Proa „Blind Date“ vor und die damit verbundene Aktion mit blinden Seglern, Karl-Heinz Kukuck sprach über Dingis im allgemeinen und dem Katdingi im speziellen, Wolfgang Koch brachte den Besuchern unseren Verein mit Historie und Zielen nahe.
Den Abschluss bildete Hans Mühlbauer mit seinem Film über James Wharram. Am Freitag wurde die Gunst der Stunde für eine Vorstandsitzung genutzt.



