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Wetterfax an Bord

Jeder traditionelle Langstreckensegler weiss wie schön es ist, nach tagelanger oder gar wochenlanger Fahrt auf hoher See, wieder in Landnähe zu kommen und irgend einen Funksender mit Wetterinformationen empfangen zu können. Bei mir war es meistens BBC 4 mit ihrem „Shipping Forecast“, der 4 mal am Tag gesendet wurde auf 198 KHz. Diese Wettermeldungen sind für mich für ewig mit Cricket verbunden, denn vor der Mittagssendung war fast immer eine Übertragung von irgend einem Crickettspiel, sehr British. Vor der Nachmittagssendung wurde Poesie rezitiert, und zwar mit so viel Englischer Inbrunst, dass ich bis heute nicht sicher bin, ob es nicht doch eine Parodie war.

Seit Jahren stand jedenfalls ein Wetterfax oben auf der Ausrüstungswunschliste. Ich stellte mir das etwa so vor, wie den Unterschied zwischen einem Blinden und einem Sehenden, die ein Zimmer durchqueren. Man würde Tiefs ausweichen können, anhand den zu erwartenden Winden genauer segeln können, usw..

Vor zwei Jahren war es so weit: Ich hatte ein Amateurfunkgerät und einen Laptop erworben. Wie es von dort weitergehen sollte war mir nicht klar. Es gibt eine Fülle von zum Teil unverständlicher Information. Begriffe wie Pactor 1 oder 2, Blaster, RTTY, JV Fax, MHZ/KHZ, Navtex, Windows Weathermodems, USB/LSB, CW/FSK usw. schwirren durch die Gegend. Jeder hat AM und FM auf seinem Radio gesehen, aber was bedeutet das? Wenn man versucht näheres zu erfahren stößt man als Nichtfunker oft auf etwas Ablehnung. Funker sind eine etwas elitäre Gemeinschaft, die meinen, dass jeder der ein Funkgerät besitzt auch ein Funkzeugnis machen sollte. Ich will aber nicht funken und die aufwendige Zeit investieren um ein Funkzeugnis zu erwerben, ich will nur Wetterfaxe empfangen. Bedienungsanleitungen (60 Seiten) etc. sind jedoch für Funker geschrieben; wenn man versucht etwas Auskunft über gewisse Grundbegriffe zu bekommen wird einem oft naserümpfend empfohlen ein Funkzeugnis zu machen. Hinzu kommt ein weiteres Problem: um ein Wetterfax zu empfangen muss man einen Funkempfänger haben, einen Laptop und Software. Diese Teile kommen von verschiedenen Herstellern und Lieferanten und Keiner will oder kann allzu viel vom anderen wissen. Man findet also keinen Ansprechpartner, der einen über die komplette Anlage beraten kann.

Ich kniete mich in den Wirwarr hinein und investierte Stunde um Stunde und Tag für Tag um meine Anlage dazu zu bringen, ein Wetterfax zu empfangen. Ich telefonierte eine halbe Stunde mit dem Softwarehersteller bei laufendem Funkgerät, ich sprach mit Amateurfunkern und studierte Literatur, ich pflügte durchs Internet, es half alles nichts, nur Flimmern auf dem Bildschirm. Für den Sommer war ein Törn mit meinem 15m Kat zu den Azoren geplant, je näher der Abfahrttermin rückte, um so frenetischer wurden die Versuche, die Anlage zum Laufen zu bringen, vergebens. Das Funkgerät war OK, der Laptop auch, Software einwandfrei, Antenne mehrfach durchgemessen, alles bestens. Nur: ich konnte keine Wetterfaxe empfangen. Mit knirschenden Zähnen musste ich am Ende mit einer kompletten Wetterfaxanlage an Bord lossegeln ohne etwas empfangen zu können, geradezu lachhaft. Auf den Azoren verglich ich meine Ergebnisse mit anderen Seglern, die ein Wetterfax hatten, ohne dass wir einen Grund finden konnten warum meine Anlage nicht funktionierte. Heimfahrt also wieder ohne Wetterfaxe.

Zuhause- ich wohne seit acht Jahren in Irland - hatte ich die Nase voll von den Faxen und kümmerte mich nicht weiter drum. Dieses Jahr - also 2004 - war wieder ein Törn zu den Azoren geplant. In der irischen Crew war ein Ingenieur dabei, als guter Ire heißt er natürlich Brendan. Vom Segeln verstand er nicht viel, er nahm sich also in den Törnvorbereitungen dem Wetterfax an und steckte wiederum einige Tage und Stunden in die Anlage hinein - und dann endlich: es funktionierte! Hallelujalujaluja!! Was war das Problem gewesen? Der Laptop (jedenfalls meins) muss mindestens 2m entfernt vom Empfänger sein, sonst stört er, denn die Wetterfaxsignale sind empfindlich. Ein weiteres Problem: am häufigsten benutzt man bei der Ostatlantikfahrt den Sender aus „Northwood“ (England) der vier Frequenzen benutzt, wovon immer drei in Betrieb sind. Was die nicht sagen ist, dass sie aus unerklärlichen Gründen völlig chaotisch zwischen diesen Frequenzen hin- und her wechseln. Hatte man am Vormittag ein halbwegs brauchbares Signal erhalten und meinte auf dem richtigen Weg zu sein, war man natürlich völlig perplex, wenn man zwei Stunden später überhaupt kein Signal hatte. Verdammte Briten.

Nun, wie dem auch sei, diesmal segelten wir los mit einer Wetterfaxanlage, die auch Wetterfaxe lieferte. Ich hatte mein Ziel endlich erreicht. Als wir auf den Azoren ankamen, war ich aber nicht sehr überzeugt davon, dass die Wetterfaxe sonderlich hilfreich gewesen wären. Sie sind sehr großflächig und sagen entsprechend wenig aus über das Gebiet, in dem man gerade segelt. Radiosignale werden immer gestört, oft konnte man auf dem Wetterfax nicht sicher erkennen ob 10, 15, oder 20 Kn Wind zu erwarten waren. Nun, besser als nichts.

Auf den Azoren wechselte die Crew. Meine irischen Freunde flogen nach Hause und eine deutsche Crew kam an Bord, alles sehr erfahrene Segler. Die Männer alles Informatik-Profis, die Frau Ärztin, besser konnte es nicht sein. Und: Volker hatte ein Satelliten-Telefon Marke Iridium und Software dabei, die uns jetzt ermöglichte, von überall auf der Welt ins Internet zu gehen und dort Wetterkarten zu holen. Nach einem Tag fummeln funktionierte die Anlage tatsächlich und wir bereiteten die Rückfahrt nach Irland vor. Am Tag der Abfahrt checkten wir im Internet das Wetter gründlich durch, und wie gesagt - alle Mann sind außerordentlich Internet- und Wetterkundig. Alles schien bestens, günstige Südwinde sollten uns die ersten Tage auf dem Weg bringen, also los.

Gleich, als wir aus dem Schutz der Insel Terceira kamen, merkten wir, dass irgend etwas nicht stimmte. Der Wind war nicht stark oder die Wellen hoch, das Meer war aber aufgewühlt, irgendwie zornig. Bevor es dunkel wurde ließ ich das Groß bergen, solche Manöver sollte man immer machen, lange bevor es anfängt richtig zu pusten und vor allem bei Tageslicht. In der Nacht legte der Wind dann tatsächlich immer mehr zu, am nächsten Morgen mussten wir feststellen, dass wir voll in einen ausgewachsenen Sturm hineingesegelt waren. Ein riesiger Wirbel drehte sich zwischen Irland und den Azoren. Im Internet waren am Vormittag überhaupt keine Wetterkarten zu finden, die schämten sich wohl.

Wir mussten abdrehen und segelten nur mit der Fock 36 Stunden Richtung Spanien, bis wir auf der Ostseite vom Tief allmählich wieder auf Nordkurs gehen konnten. Ein knapp 15m Kat segelt so einen Sturm problemlos ab, aber angenehm ist es nicht. Nun, irgendwann lässt jeder Sturm nach, die Weiterfahrt war problemlos. Einmal am Tag gingen wir ins Internet und schauten uns die Wetterkarten an und die stimmten tatsächlich recht gut. Nach 10 Tage waren wir in Irland, eine normale Reisezeit.

Summa sumarum würde ich sagen, dass die Wetterfaxe oder Satelittenempfänger doch nicht eine wirklich grosse Hilfe beim Navigieren sind. Die Wettersysteme sind zu groß und zu schnell, als dass man unterwegs etwas dagegen unternehmen könnte. Auf den Törns zu und von den Azoren wären wir mit oder ohne Wetterempfang genauso gesegelt, man ist allerdings besser vorbereitet. Das Iridiumtelefon ist relativ teuer - ein neues kostet € 2000, die Minute telefonieren kostet z.Zt. € 1,73.

Dennoch: Gebraucht kostet ein Iridiumtelefon € 1000,-, in einer Minute (2400 bit/s und gut vorbereitete Links) kann man eine kleine Wetterkarte von z.B. www.wetteronline.de holen, emailen ist selbstverständlich auch möglich. Ausserdem kann man natürlich telefonieren, mit etwas Selbstdiziplin kann das wichtigste in 1-2 Minuten gesagt werden. Aus Sicherheitsaspekten ist das Telefon optimal. Ob Schiffbruch oder Krankheit an Bord, man kann - im Gegensatz zum Funken - sofort jemand an Land oder die Großschiffahrt gezielt erreichen. Das Telefon kann überall hin mitgenommen werden, wenn es sein muss auch in den Rettungsinsel. Ich glaube, demnächst schmeisse ich das Funkgerät von Bord und kaufe so ein Telefon für den nächsten - und wahrscheinlich letzten - Törn zu den Azoren. Den letzten Törn dorthin, weil ich nächstes Jahr (2005) wahrscheinlich permanent dorthin ziehen werde. Aber mehr darüber ein anderes Mal.

Jeder traditionelle Langstreckensegler weiss wie schön es ist, nach tagelanger oder gar wochenlanger Fahrt auf hoher See, wieder in Landnähe zu kommen und irgend einen Funksender mit Wetterinformationen empfangen zu können. Bei mir war es meistens BBC 4 mit ihrem „Shipping Forecast“, der 4 mal am Tag gesendet wurde auf 198 KHz. Diese Wettermeldungen sind für mich für ewig mit Cricket verbunden, denn vor der Mittagssendung war fast immer eine Übertragung von irgend einem Crickettspiel, sehr British. Vor der Nachmittagssendung wurde Poesie rezitiert, und zwar mit so viel Englischer Inbrunst, dass ich bis heute nicht sicher bin, ob es nicht doch eine Parodie war.

Seit Jahren stand jedenfalls ein Wetterfax oben auf der Ausrüstungswunschliste. Ich stellte mir das etwa so vor, wie den Unterschied zwischen einem Blinden und einem Sehenden, die ein Zimmer durchqueren. Man würde Tiefs ausweichen können, anhand den zu erwartenden Winden genauer segeln können, usw..

Vor zwei Jahren war es so weit: Ich hatte ein Amateurfunkgerät und einen Laptop erworben. Wie es von dort weitergehen sollte war mir nicht klar. Es gibt eine Fülle von zum Teil unverständlicher Information. Begriffe wie Pactor 1 oder 2, Blaster, RTTY, JV Fax, MHZ/KHZ, Navtex, Windows Weathermodems, USB/LSB, CW/FSK usw. schwirren durch die Gegend. Jeder hat AM und FM auf seinem Radio gesehen, aber was bedeutet das? Wenn man versucht näheres zu erfahren stößt man als Nichtfunker oft auf etwas Ablehnung. Funker sind eine etwas elitäre Gemeinschaft, die meinen, dass jeder der ein Funkgerät besitzt auch ein Funkzeugnis machen sollte. Ich will aber nicht funken und die aufwendige Zeit investieren um ein Funkzeugnis zu erwerben, ich will nur Wetterfaxe empfangen. Bedienungsanleitungen (60 Seiten) etc. sind jedoch für Funker geschrieben; wenn man versucht etwas Auskunft über gewisse Grundbegriffe zu bekommen wird einem oft naserümpfend empfohlen ein Funkzeugnis zu machen. Hinzu kommt ein weiteres Problem: um ein Wetterfax zu empfangen muss man einen Funkempfänger haben, einen Laptop und Software. Diese Teile kommen von verschiedenen Herstellern und Lieferanten und Keiner will oder kann allzu viel vom anderen wissen. Man findet also keinen Ansprechpartner, der einen über die komplette Anlage beraten kann.

Ich kniete mich in den Wirwarr hinein und investierte Stunde um Stunde und Tag für Tag um meine Anlage dazu zu bringen, ein Wetterfax zu empfangen. Ich telefonierte eine halbe Stunde mit dem Softwarehersteller bei laufendem Funkgerät, ich sprach mit Amateurfunkern und studierte Literatur, ich pflügte durchs Internet, es half alles nichts, nur Flimmern auf dem Bildschirm. Für den Sommer war ein Törn mit meinem 15m Kat zu den Azoren geplant, je näher der Abfahrttermin rückte, um so frenetischer wurden die Versuche, die Anlage zum Laufen zu bringen, vergebens. Das Funkgerät war OK, der Laptop auch, Software einwandfrei, Antenne mehrfach durchgemessen, alles bestens. Nur: ich konnte keine Wetterfaxe empfangen. Mit knirschenden Zähnen musste ich am Ende mit einer kompletten Wetterfaxanlage an Bord lossegeln ohne etwas empfangen zu können, geradezu lachhaft. Auf den Azoren verglich ich meine Ergebnisse mit anderen Seglern, die ein Wetterfax hatten, ohne dass wir einen Grund finden konnten warum meine Anlage nicht funktionierte. Heimfahrt also wieder ohne Wetterfaxe.

Zuhause- ich wohne seit acht Jahren in Irland - hatte ich die Nase voll von den Faxen und kümmerte mich nicht weiter drum. Dieses Jahr - also 2004 - war wieder ein Törn zu den Azoren geplant. In der irischen Crew war ein Ingenieur dabei, als guter Ire heißt er natürlich Brendan. Vom Segeln verstand er nicht viel, er nahm sich also in den Törnvorbereitungen dem Wetterfax an und steckte wiederum einige Tage und Stunden in die Anlage hinein - und dann endlich: es funktionierte! Hallelujalujaluja!! Was war das Problem gewesen? Der Laptop (jedenfalls meins) muss mindestens 2m entfernt vom Empfänger sein, sonst stört er, denn die Wetterfaxsignale sind empfindlich. Ein weiteres Problem: am häufigsten benutzt man bei der Ostatlantikfahrt den Sender aus „Northwood“ (England) der vier Frequenzen benutzt, wovon immer drei in Betrieb sind. Was die nicht sagen ist, dass sie aus unerklärlichen Gründen völlig chaotisch zwischen diesen Frequenzen hin- und her wechseln. Hatte man am Vormittag ein halbwegs brauchbares Signal erhalten und meinte auf dem richtigen Weg zu sein, war man natürlich völlig perplex, wenn man zwei Stunden später überhaupt kein Signal hatte. Verdammte Briten.

Nun, wie dem auch sei, diesmal segelten wir los mit einer Wetterfaxanlage, die auch Wetterfaxe lieferte. Ich hatte mein Ziel endlich erreicht. Als wir auf den Azoren ankamen, war ich aber nicht sehr überzeugt davon, dass die Wetterfaxe sonderlich hilfreich gewesen wären. Sie sind sehr großflächig und sagen entsprechend wenig aus über das Gebiet, in dem man gerade segelt. Radiosignale werden immer gestört, oft konnte man auf dem Wetterfax nicht sicher erkennen ob 10, 15, oder 20 Kn Wind zu erwarten waren. Nun, besser als nichts.

Auf den Azoren wechselte die Crew. Meine irischen Freunde flogen nach Hause und eine deutsche Crew kam an Bord, alles sehr erfahrene Segler. Die Männer alles Informatik-Profis, die Frau Ärztin, besser konnte es nicht sein. Und: Volker hatte ein Satelliten-Telefon Marke Iridium und Software dabei, die uns jetzt ermöglichte, von überall auf der Welt ins Internet zu gehen und dort Wetterkarten zu holen. Nach einem Tag fummeln funktionierte die Anlage tatsächlich und wir bereiteten die Rückfahrt nach Irland vor. Am Tag der Abfahrt checkten wir im Internet das Wetter gründlich durch, und wie gesagt - alle Mann sind außerordentlich Internet- und Wetterkundig. Alles schien bestens, günstige Südwinde sollten uns die ersten Tage auf dem Weg bringen, also los.

Gleich, als wir aus dem Schutz der Insel Terceira kamen, merkten wir, dass irgend etwas nicht stimmte. Der Wind war nicht stark oder die Wellen hoch, das Meer war aber aufgewühlt, irgendwie zornig. Bevor es dunkel wurde ließ ich das Groß bergen, solche Manöver sollte man immer machen, lange bevor es anfängt richtig zu pusten und vor allem bei Tageslicht. In der Nacht legte der Wind dann tatsächlich immer mehr zu, am nächsten Morgen mussten wir feststellen, dass wir voll in einen ausgewachsenen Sturm hineingesegelt waren. Ein riesiger Wirbel drehte sich zwischen Irland und den Azoren. Im Internet waren am Vormittag überhaupt keine Wetterkarten zu finden, die schämten sich wohl.

Wir mussten abdrehen und segelten nur mit der Fock 36 Stunden Richtung Spanien, bis wir auf der Ostseite vom Tief allmählich wieder auf Nordkurs gehen konnten. Ein knapp 15m Kat segelt so einen Sturm problemlos ab, aber angenehm ist es nicht. Nun, irgendwann lässt jeder Sturm nach, die Weiterfahrt war problemlos. Einmal am Tag gingen wir ins Internet und schauten uns die Wetterkarten an und die stimmten tatsächlich recht gut. Nach 10 Tage waren wir in Irland, eine normale Reisezeit.

Summa sumarum würde ich sagen, dass die Wetterfaxe oder Satelittenempfänger doch nicht eine wirklich grosse Hilfe beim Navigieren sind. Die Wettersysteme sind zu groß und zu schnell, als dass man unterwegs etwas dagegen unternehmen könnte. Auf den Törns zu und von den Azoren wären wir mit oder ohne Wetterempfang genauso gesegelt, man ist allerdings besser vorbereitet. Das Iridiumtelefon ist relativ teuer - ein neues kostet € 2000, die Minute telefonieren kostet z.Zt. € 1,73.

Dennoch: Gebraucht kostet ein Iridiumtelefon € 1000,-, in einer Minute (2400 bit/s und gut vorbereitete Links) kann man eine kleine Wetterkarte von z.B. www.wetteronline.de holen, emailen ist selbstverständlich auch möglich. Ausserdem kann man natürlich telefonieren, mit etwas Selbstdiziplin kann das wichtigste in 1-2 Minuten gesagt werden. Aus Sicherheitsaspekten ist das Telefon optimal. Ob Schiffbruch oder Krankheit an Bord, man kann - im Gegensatz zum Funken - sofort jemand an Land oder die Großschiffahrt gezielt erreichen. Das Telefon kann überall hin mitgenommen werden, wenn es sein muss auch in den Rettungsinsel. Ich glaube, demnächst schmeisse ich das Funkgerät von Bord und kaufe so ein Telefon für den nächsten - und wahrscheinlich letzten - Törn zu den Azoren. Den letzten Törn dorthin, weil ich nächstes Jahr (2005) wahrscheinlich permanent dorthin ziehen werde. Aber mehr darüber ein anderes Mal.

Autor: Mike Bahner

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